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Falcon Heavy Rakete startet erfolgreich

Die Falcon Heavy Rakete von SpaceX hat heute ihren Erststart absolviert. Dabei startete sie erst um 21:45 MEZ und nicht schon wie zuerst geplant um 19:30 MEZ. Der Grund der Verzögerung wahren Höhenwinde, die zu beginn des Startfensters 20 % über den zulässigen Wert wahren. Gegen Ende des Startfensters legten sich die Winde dann endlich wodurch ein Start des Tesla Roadsters möglich wurde.

Start der Falcon Heavy Rakete in Cape Caneveral

Start der Falcon Heavy Rakete Quelle: SpaceX Twitter

Der Start verlief in ganzer Linie erfolgreich. Nach der Trennung der Rakete von den Boostern flogen diese zurück zum Startplatz und landeten, entgegen den Gerüchten der letzten Tage, fast Synchron, auf Landing Zone 1 und Landing Zone 2. Auch die Landung der Booster verlief erfolgreich. Das Schicksal der Zentralen Stufe ist derzeit noch unklar. Nach dem Erreichen der Plattform viel die Übertragung aus, was eine Folge eines einfachen Problems mit der Antenne bis zur Explosion der Stufe sein kann.

Falcon Havy Booster Landung in Capecaneveral

Falcon Havy Booster Landung Quelle: SpaceX Twitter

Die Oberstufe erreichte zunächst erfolgreich ihren niedrigen Erdorbit um danach ihren höchsten Bahnpunkt auf 7000 km anzuheben. Auf diesen Orbit wird die Oberstufe zusammen mit der Nutzlast, den Tesla Roadster jetzt für fünf Stunden bleiben. Danach wird noch einmal beschleunigt um den Tesla in eine Heliozentrische Bahn zu befördern, die bis an die Umlaufbahn des Planeten Mars führt.

Falcon Heavy startet am 6. Februar

Der Start der Falcon Heavy Rakete von SpaceX wurde oft verschoben, jetzt soll es endlich soweit sein. Bereits am 24. Januar absolvierte sie ihren ersten Static Fire Test und zündete dabei ihre 27 Triebwerke. Am 6. Februar 2018 soll sie zum ersten Mal Starten.

Die Falcon Heavy ist keine Rakete wie jede andere. Ihre Nutzlast ist etwa doppelt so hoch, wie die, der nächsten größeren aktiven Rakete. Diese große Nutzlast ermöglicht einen Rückflug der Booster zum Startplatz und eine Landung der Zentralen Stufe auf der Ozeanplattform in jeden Fall. Dies gilt zumindest so lange, bis die Satelliten deutlich schwerer werden.

Gibt es zukünftig mehr schwere oder leichte Satelliten?

Satelliten werden gerade meistens leichter. Dieser Trend gilt jedoch nicht für alle Satelliten. So benötigen Satelliten zu Kommunikation immer noch viel Platz. Auch bemannte Raumfahrt braucht entsprechende Nutzlasten, denn der Mensch lässt sich nicht schrumpfen.

Durch ihre hohe Wiederverwendbare Anteile kann die Falcon Heavy Rakete relativ günstig fliegen. Dadurch wird sie auch für Satelliten interessant, die ihre hohe Nutzlast nicht voll ausschöpfen, aber zu groß sind für eine Falcon 9.

SpaceX will die Falcon Heavy immer dann einsetzen, wenn die Satelliten so schwer sind, dass eine Falcon 9 nicht mehr landen könnte.

Gerade die Falcon 9 Block 5, die derzeit entwickelt wird, soll bis zu 100 Mal verwendet werden können. Hier könnte es sich lohnen drei Erststufen wiederverwendbar einzusetzen anstatt eine im Meer zu Verlieren.

Wie oft die Falcon Heavy in Zukunft eingesetzt wird, weiß heute noch keiner. Das hängt vom Preis der Rakete ab. Aber auch die Stückzahl, in denen die schweren Satelliten überhaupt noch gebaut werden spielt eine Rolle.

Falcon Heavy soll nach Static fire Test nächste Woche starten

Die Falcon Heavy Rakete von SpaceX hat ihren Static fire Test absolviert. Dabei wurde der komplette Countdown über den Tankvorgang bis zum Zünden der 27 Merlin Triebwerke getestet. Am Startplatz wurden für den Start der Falcon Heavy umfassende Änderungen eingeführt. Besonders aufwändig wahren die Umbauarbeiten an der Betankungsanlage und am Starttisch.

Der Test verlief erfolgreich woraufhin Elon Musk in einem Tweet von einem Start innerhalb der Nächsten Woche, oder so sprach.

Nach dem Test jetzt können wir mit einem Start der Falcon Heavy Rakete im Februar rechnen. Bei der Falcon Heavy sind die zwei Booster Stufen bereits einmal in einer Falcon 9 geflogen und wurden wieder aufgearbeitet Sie unterscheiden sich fast nicht von den normalen ersten Stufen der Falcon 9. Die zentrale erste Stufe ist eine neue Stufe. Nach dem Flug der Falcon Heavy sollen die beiden Booster sowie die zentrale Stufe wieder Landen. Die Booster sollen dabei zum Land zurückfliegen und die zentrale Stufe auf dem Meer Landen

Nächste Woche Dienstag wird SpaceX zunächst eine Falcon 9 mit SES-16 starten. Dabei wird wieder eine Recyclte Erststufe eingesetzt. Die Falcon 9 hat heute dafür bereits ihren Static Fire Test durchgeführt.

PS: Mittlerweile gibt es ein Startdatum für die Falcon Heavy Rakete. Am 6. Februar soll es losgehen. Das Startfenster ist zwischen 19:30-22:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit geöffnet. Sollte es zu Verschiebungen wegen des Wetters kommen, oder bei kleineren technischen Problemen, kann ein Backup Termin 24 Stunden später genutzt werden.

 

Private Raumfahrt in Deutschland

Auch wenn uns bei privater Raumfahrt zuerst Firmen, wie SpaceX, aus den USA einfallen gibt es auch in Deutschland private Unternehmen die mit Raumfahrt Ihr Geld verdienen. Dabei gehören jedoch nicht alle, der privaten Unternehmen in den Bereich “New Space”. Zunächst gibt es hier erstmal einen Überblick über die klassischen Raumfahrtunternehmen, die teilweise schon Jahrzehnte existieren.

Welche deutschen Raumfahrtunternehmen gibt es und was machen diese?

OHB AG

Das größte deutsche Raumfahrtunternehmen ohne staatliche Beteiligung ist OHB. Die meisten der 2300 Mitarbeiter arbeiten am Hauptsitz in Bremen und einem Standort in München.

Die bekanntesten Projekte von OHB sind der Bau der 21 Satelliten des Galileo Navigationssystems der Europäischen Union und das SAR-Lupe Programm der Bundeswehr.

Weitere Beteiligungen sind zum Beispiel bei der Europäischen Mars Mission Exo-Mars zu finden oder in den europäischen Wettersatelliten.

2017 startete auch seit über 20 Jahren erstmals wieder ein Kommunikationssatellit, der in Deutschland, von OHB entwickelt und gebaut wurde.

MT Aerospace

MT Aerospace ist ein privates Raumfahrtunternehmen, welches Komponenten für die Europäische Ariane 5 Rakete liefert und auch für die Ariane 6 Rakete Komponenten Zuliefern wird. Dafür Arbeiten etwa 700 Mitarbeiter an den Standorten in Augsburg, Mainz, Italien und in Französisch Guayana.

Tesat-Spacecom

Tesat-Spacecom ist ein Raumfahrtunternehmen in Backnang, in der Nähe von Stuttgart. Hier Produzieren 1200 Angestellte Geräte und Systeme für die Kommunikation über Satellit. Tesat hat bereits über 700 Raumfahrt Projekte ausgerüstet. Mehr als die Hälfte aller Kommunikationssatelliten haben Technik von Tesat an Bord.

Diese drei Unternehmen sind die größten klassischen Raumfahrtunternehmen in Deutschland. Es gibt jedoch auch kleinere private Raumfahrtfirmen in Deutschland. Diese meistens sehr junge Unternehmen werden oft unter dem Begriff “New Space” zusammengefasst.

Part-Time Scientists

Das bekannteste private Raumfahrtunternehmen in diesem Sektor ist die Part-Time Scientists GmbH. Dieses Unternehmen hat angefangen innerhalb des Google Lunar  X-Prize Programm einen Rover für den Mond zu entwickeln. Dabei gewann man mit Audi und Vodafone starke Technologiepartner. Mittlerweile hat das Berliner Unternehen den X-Prize von Google verlassen und arbeitet so weiter. Der erste Rover soll 2019 auf einer Falcon 9 Rakete zum Mond fliegen. Danach will das junge Unternehmen weitere bauen und die Nutzlast verkaufen. Besondere Inovationen kommen durch den Einsatz modernster Technik wie zum Beispiel 3-D Druck. Dies ermöglicht besonders leichte Strukturen wodurch man nur eine kleinere Rakete benötigt und mehr Nutzlast anbieten kann.

Sächsischen Raketentechnik

In Dresden gibt es mit der Sächsischen Raketentechnik UG ein echtes deutsches Raumfahrtunternehmen welches eine Kleinstrakete entwickeln will. Auf der Webseite spricht man von einem Triebwerk mit bis zu 35 Tonnen Schub. Ob hieraus ein erfolgreiches Unternehmen wird ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Einerseits gibt es noch fast keine gezeigte Hardware, andererseits gibt es keinen Startplatz in Deutschland. Hier muss das Unternehmen noch eine internationale Kooperation eingehen.

Orbex

Orbex ist ein europäisches privates Unternehmen in der Raumfahrt. Dabei betreibt Orbex Standorte in Deutschland und Dänemark. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Großbritannien. Orbex will mit einer kleineren Orbitalen Rakete mit bis zu 220 kg Nutzlast entwickeln. Dabei soll Entwicklung, Herstellung und der Start des zukünftigen Trägers in Europa erfolgen.

Das wahren die für uns wichtigsten privaten Raumfahrtunternehmen, die in Deutschland aktiv sind. Dabei sind gerade die sogenannten “New Space” Unternehmen in Deutschland schwer zu finden. Da sie meistens noch kein fertiges Produkt am Markt haben schaffen es auch nur wenige sich zu etablieren und langfristig Erfolgreich zu sein. Die privaten Unternehmen die es schaffen können jedoch den Markt nachhaltig Verändern.

Electron Rakete erstmals erfolgreich gestartet

Die Electron Rakete ist im zweiten Versuch zum ersten Mal erfolgreich gestartet. Dabei brachte sie 3 kleine Satelliten von 2 Kunden in eine niedrige Erdumlaufbahn.

Der Start der Electron Rakete in Neuseeland

Der Start der Electron Rakete in Neuseeland            Quelle: Twitter/RocketLab

Der Erfolg jetzt ist der zweite Testflug der Electron Rakete. Beim ersten Mal erreichte die Rakete eine Höhe von 224 Km aber keinen Orbit. Dabei fiel die Komunikation nach der Stufentrennung aus und die Rakete schaltete sich ab. Dieses Problem wurde behoben und so klappte jetzt alles beim Zweiten Versuch.

Rocket Lab baut die Electron Rakete in den USA und startet sie dann in Neuseeland. Dabei soll die Rakete in hoher Stückzahl gebaut werden um wöchentliche Starts zu ermöglichen. Beim der Herstellung der Rutherford Triebwerke werden große Teile des Triebwerks im Metall 3D Drucker gefertigt. Das soll Kosten senken und die Herstellungszeit Verkürzen.

Rutherford Triebwerke

Rutherford Triebwerke für den 4. Flug sind bereits Fertig Quelle: Twitter/RocketLab

Die Triebwerke für den 4. Flug sind bereits fertig. Diese sollen einn Mondrover von Moon Express zum Mond bringen. Damit will Moon Express den Google Lunar X Preis Gewinnen.

Davor soll der 3. Flug eine Reihe von Cubesats starten. Für solche Missionen wird die Electron Rakete vermutlich am häufigsten eingesetzt werden.

 

Virgin Galactic will SpaceShipTwo wieder motorisiert fliegen

Virgin Galctic hat bei ihrem neuen SpaceShipTwo, der VSS Unity bereits 7 reine Gleitflüge durchgeführt.

Das Erste Raumschiff, die VSS Enterprise, hatte bereits motorisierte Testflüge unternommen, bis es wegen eines Pilotenfehlers abstürzte. Dabei hatte der Pilot während der Antrieb noch arbeitete die Tragflächen in den feathering Modus geschaltet, wobei die Tragflächen des Raumschiffs gedreht werden, um den Luftwiederstand zum bremsen zu maximieren. Die Belastungen die daraufhin im Raumschiff auftraten wahren zu groß und führten zum Absturz. Bei dem Unglück wurde einer der beiden Testpiloten getötet und der zweite Testpilot schwer Verletzt.

Nach dem Unfall kritisierten einige Experten Virgin Galactic, wieso es in dieser Flugphase dem Piloten überhaupt möglich wahr in den sogenannten feathering Modus zu schalten.

Nach dem Unfall baute Virgin das zweite Raumschiff unter dem Namen VSS Unity. Jetzt steht man erneut vor dem Punkt wo man Motorisierte Testflüge durchführen will. Beim letzten Gleitflug war der Motor bereits vollständig eingebaut. Dieser Gleitflug soll der letzte gewesen sein, teilte Sir Richard Branson auf Twitter mit.


Dieses Mal soll das Raumschiff jedoch sicherer sein und sich der Unfall nicht wiederholen können.

SpaceX Dragon Fracht Kapsel wieder gelandet

SpaceX Dragon Fracht Kapsel aus der CRS-13 Mission ist mit 1850 Kg Fracht wieder von der Internationalen Raumstation zurückgekehrt und im Pazifik, westlich von Kalifornien, gelandet.

Nach der Landung wurde die Dragon Kapsel von einem Bergungsschiff von SpaceX geborgen und wird jetzt nach Cape Caneveral zurückgebracht.

Dragon CRS-13 nach der Landung auf dem Schiff vor Kalifornien

Dragon CRS-13 nach der Landung auf dem Schiff    Quelle: SpaceX Twitter

Das Raumschiff war am 15. Dezember 2017 bereits zum zweiten mal gestartet worden, und belieferte die ISS mit 2205 Kg Fracht. Die Ladung bestand aus Versorgungsgütern für die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) und aus Wissenschaftlichen Experimenten.

Die Dragon Kapsel flog bereits als CRS-6 schon einmal zur ISS. Die erst Stufe der Falcon 9 Rakete nstartet CRS-11 in Richtung ISS.

Beim Abkoppeln von der Station kam das Signal aus einer Kanadischen Bodenstation. Zum ersten Mal überhaupt wurde das Abkoppeln nicht von Astronauten auf der ISS gesteuert. Die Astronauten Joe Acaba und Scott Tingle erfüllten lediglich eine Backup Funktion, die jedoch nicht gebraucht wurde.

Die nächste Dragon Frachtkaps soll als CRS-14 am 2. April 2018 starten und die ISS wieder mit Fracht beliefern.

Falcon 9 Block 5 bringt mehr Wiederverwendung

Die Falcon 9 Rakete von SpaceX ist bereits heute als Block 4 teilweise Wiederverwendbar. SpaceX hat jetzt bereits einige Stufen ein zweites Mal gestartet. Dabei gab es bis jetzt keine größeren Probleme. Dabei erreichen die Stufen aber ihre Belastungsgrenze und werden derzeit spätestens nach ihrem zweiten Einsatz entsorgt.

Das soll sich mit Block 5 ändern. Block 5 soll bis zu 10 Mal wiederverwendbar sein ohne größere Wartung. Dafür wird es ein Wiederverwendbares Hitzeschild zwischen den Triebwerken geben das Leitungen schützt. Die Landebeine müssen derzeit nach jeder Landung aufwendig abgeschraubt werden. Nach dem Upgrade auf Block 5 sollen sie wieder einklappbar sein.

Die Merlin Triebwerke wurden auch verbessert und sollen jetzt 7-8 Prozent mehr Schub erzeugen. Die Steuerung wurde optimiert um Treibstoff bei der Landung einzusparen. Für das Triebwerk wurden neue Ventile entwickelt und Qualifiziert , die eine längere Einsatzdauer haben sollen.

So soll die Falcon 9 Rakete noch effizienter werden. Die Falcon 9 Block 5 soll der letzte Entwicklungsschritt der Falcon 9 Rakete werden. Auf dieser Falcon 9 sollen dann auch bemannte Flüge durchgeführt werden. Neben den genannten Änderungen gehören dazu noch über 100 kleinere Verbesserungen. Später werden diese Verbesserungen auch alle in die Falcon Heavy einfließen. Diese wird dadurch auch noch etwas an Leistung zulegen.

Geheimnisvoller Satellit ZUMA auf Falcon 9 gestartet

SpaceX hat den geheimnisvollen Satelliten ZUMA am 8. Januar 2018 um 2:00 Uhr MEZ auf einer Falcon 9 Rakete gestartet. Dabei startete die Rakete von Cape Caneveral in Florida aus.

Der Start der Zuma Mission Quell von Cape Caneveral

Der Start der Zuma Mission Quelle: SpaceX Flickr

Nach dem Start ist die Erste Stufe auf dem Landeplatz LZ-1 in der nähe des Startplatzes (etwa 12 km entfernt) gelandet.

Die Landung der Erststufe bei der Zuma Mission Cape Caneveral, Florida

Die Landung der Erststufe bei der Zuma Mission Quelle SpaceX Flickr

Wir wissen jedoch über den Satelliten kaum etwas. Was wir wissen ist dass der Start von Northrop Grumman beauftragt wurde. Dabei hat der Auftraggeber nicht nur den Satelliten sondern auch den Nutzlast Adapter gebaut. Der Nutzlast Adapter verbindet die Oberstufe der Falcon 9 mit der Nutzlast.

Was nach dem Start mit dem Satelliten passiert ist wissen wir hingegen nicht. Derzeit gibt es Spekulationen das der Satellit nicht funktioniert. Aber da alles bei diesem Start ab der Stufentrennung geheim ist wissen wir nichts über den Satelliten. Tatsächlich wissen wir nur das die Falcon 9 wie erwartet funktioniert haben soll. Das teilte zumindest SpaceX mit.

Falcon Heavy erstmals auf dem Launchpad aufgerichtet

Die Falcon Heavy wurde jetzt zum ersten Mal auf dem Startplatz 39-A in Cape Caneveral aufgerichtet. Die Falcon Heavy ist eine neue Schwerlastrakete von SpaceX und soll im Januar 2018 ihren ersten Start absolvieren. Dabei soll sie den roten Tesla Roadster von SpaceX und Tesla Gründer Elon Musk auf eine Bahn zum Mars befördern. Beim Erststart werden die beiden Booster Flug erprobt sein was heißt, sie sind bereits als erste Stufe einer Falcon 9 Rakete in den Weltraum geflogen.

Falcon Heavy auf dem Launchpad in Cape Caneveral

Falcon Heavy auf dem Launchpad Quelle: KennedySpaceCenter

Die Falcon Heavy ist hier zum ersten Mal vollständig montiert zu sehen. Seit dem die letzten Bilder veröffentlicht wurden, wurde die Nutzlast auf die Rakete gesetzt. Bis zum Start müssen, jetzt noch einige Tests durchführt werden, da neben der Rakete auch Teile der Startrampe neu sind. Vorher wurden von dieser Startrampe von SpaceX lediglich die Falcon 9 Raketen gestartet. Dies kann alles noch zu Verschiebungen bei der Falcon Heavy führen.